Bezirkspfingstlager 2018

Erschienen am 25. Mai 2018 in Projekte & Lager

Leiterrunde

 

Bezirkspfingstlager Bericht 2018

18.05.2018 – 22.05.2018

Motto: Weltraum

–im atemberaubend schönen Quadranten Eberspoint–

3 Nächte

3 Planeten

3 Stämme

3 Auserwählte

180 Scoutonauten

Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer nahen Vergangenheit. Dies sind die Abenteuer des Bezirks Freising.

Es ist wieder soweit, der Bezirk Freising richtet dieses Jahr das interplanetare Weltraumlager aus. Die interplanetare Bezirksleiterrunde ist diesmal gefragt, ein Programm auf die Beine zu stellen, sowie den Anflug bzw. das Material und die Versorgung zu organisieren. Nach viel anstrengender Organisation, ist alles geplant.

Eingeladen sind alle Stämme der Planeten Moosburg, Langenbach und Freising. Mit ca. 180 Personen wird die Anreise getrennt voneinander organisiert. Die Gruppen kommen mit dem Raumschiff oder per Raumgleiter. Vom Freisinger Planeten kommt ein Großteil auf dem Raumgleiter, was sich bei diesem Quadranten anbietet.

 

Logbucheintrag: 180518 Weltraumbahnhof Camerloher

14:30 Uhr: Endlich geht es los, das Wetter passt, die Leute sind gut drauf, die Raumgleiter sind gecheckt, das Gepäck im großen Weltraumgepäcktransporter vom Kremmer Stefan Senior verstaut. „Aufsitzen!“ Die erste Gruppe gleitet los, kurz darauf folgt die zweite Gruppe. Nichts mehr da am Weltraumbahnhof, außer den Staubwolken der startenden Gleiter und den Eltern. Über die lange Point, am Staudengarten vorbei, über das Uni Gelände  Halt!…..  Das gleiten im großen Trupp fordert seinen Tribut. Die Leiterin Marie K. wurde um 14:45 Uhr Ortszeit von einem unachtsamen Raumgleiterkind gerammt. Diagnose überdehntes Handgelenk und vorläufiger Ausfall einer Leiterin. Weiter auf den Allershausener Raumgleiterweg, durch die Nebel des Weltallwalds, nach Kranzberg, Quadrant Eberspoint. Um ca. 16 Uhr kommen wir im Quadranten an.

Ohne große Pause wird gleich das Material für die Weltraumkantine und Unterkünfte ausgeladen. Für die Latrinen wurde vorher schon von Galixie gesorgt. „Kette bilden!“ hallt es über den Lagerplatz. Wie immer werden nach dem Ausladen die gemeinnützigen Unterkünfte aufgestellt.  Um ca. 20 Uhr gibt es Essen und wie nach dem Paretoprinzip sind die ersten 80% des Lager sehr schnell aufgestellt, die letzten 20% benötigen am meisten Zeit, weil dort meistens nur ein paar Leute daran arbeiten können z. B. Asteroidenschauerschutzhauben, Körperteilreinigungsstation. Das Triebwerk wird auch noch schnell nach dem interplanetaren Rat, in dem die Weltraumnachtwachen eingeteilt werden, entzündet. Um 23 Uhr wird das Lager offiziell mit dem Hissen des Banners eröffnet und schon ist der erste Tag vorbei.

Logbucheintrag 190518 Bezirksgalaxie

7:30 Uhr: Es wird geweckt, langsam erheben sich die Scoutonauten aus ihren Schlafsäcken. Um 8 Uhr Morgenlob, Frühstück, Morgentoilette. Das Programm für heute ist klar. Die letzten 20% des Lagers aufzubauen bzw. diverse andere Lagerbauten, unter anderem eine massive Körperkomplettreinigungsstation, eine erweiterte Körperteilreinigungsstation, Weltraumschrotteimer und eine Optimierung des holzbefeuerten Triebwerks.

Am Nachmittag wird ein Weltraumpostenlauf angeboten, an dem die Gruppen verschiedenste Aufgaben lösen müssen. Von Sterne schnappen über manuelle Steuerung der Gruppe bis zur Weltraummusik ist alles dabei. Die Gruppen sind bis am Abend mit ihrer schweren Mission beschäftigt. Der Ruf der 3 Auserwählten treibt die Gruppen zur Heimkehr. Es wurde die beste Truppe gekrönt. Nach dieser Tortur gibt es eine wohlverdiente Stärkung aus der intergalaktisch guten Weltraumkantine.

Auch der spirituelle Teil kommt nicht zu kurz, wegen dem Asteroidenschauer muss die spirituelle Einheit in die Hauptzentrale gelegt werden. Hier wird den universellen Geistern für das gute Gelingen der Missionen gedankt. Jeder dankt dem Geist an den er glaubt.

Die anschließende Triebwerksentzündung bietet Raum, um die einzelnen Missionen nochmals zu reflektiert.

In der Nacht kommen die galaktischen Waldgeister, um unser Banner zu stehlen, dies verstehen aber auch die Weltraumnachtwachen zu verhindern.

 

Logbucheintrag 200518 Bezirksgalaxie

7:30 Uhr: „Guten Morgen, Guten Morgen, Guten Morgen…!“ hallt es gefühlt in Unendlichen Wiederholungen bis in die Parallelwelten, in denen sich so mancher noch befindet und über die Bezirksgalaxie hinweg. Diese besteht übrigens aus mehreren großen Planeten um die Trabanten in verschiedensten Größen kreisen. Es scheint sich um einen nervenaufreibenden Wölflingssturm zu handeln. Um 8 Uhr ist der Sturm vorbei und alle können sich im Zentrum der Galaxie sammeln zum Morgenlob. Heute ist als Programm eine interplanetare Zusammenkunft der Stufen geplant. Es werden verschiedene Spiele gespielt, um die Kommunikation zu fördern. Nach diesen Spielen haben die Gruppen etwas Zeit, um sich von der interstellaren Reise etwas zu erholen, bis sich alle wieder in der Weltraumkantine zusammenfinden.

Der Nachmittag bringt ein zahlreiches Angebot an Workshops für die interessierten Raumfahrerinnen und Raumfahrer mit sich. Die Aromatherapie und Gesichtsmasken bieten den Scoutonauten eine entspannende Abwechslung zum technischen Weltalltag. Für die intergalaktischen Ingenieure von morgen werden Raketen-, Planetenbau, und Raketenabschuss Workshops angeboten.

Als es dämmert wird das Raketentriebwerk nochmals entzündet was uns auf den Heimweg bringen soll. Das wird ebenfalls gleich dazu genutzt das interplanetare Lager nochmals zusammenzutrommeln und die Stimmung zu genießen, bei Plörre und Musik der Cantinaband. Zu einem späteren Zeitpunkt wird noch ein Stresstest des Triebwerks angeordnet. Maximale Leistung bis der Treibstoff leer ist, unter anderem auch, um die galaktischen Waldgeister leichter finden zu können im Schweif unseres hellorange leuchtenden Triebwerks.

 

Logbucheintrag 200518 Bezirksgalaxie

7:00 Uhr: Heute geht es nach Hause. Die Sachen müssen noch vor dem Morgenlob gepackt sein, um rechtzeitig in unserem Weltraumgepäcktransporter verstaut zu sein. Auch hier gilt wieder das Pareto-Prinzip 80%-20%. Trotzdem sind wir viel früher fertig als gedacht und beschließen, das interplanetare Weltraumlager zu beenden. Nach den Galactic Hot Dogs, gibt es einen Abschlusskreis mit allen Teilnehmern der Mission. Viele Sachen schienen noch im Raum umher zu schweben, diese werden nun an die rechtmäßigen Besitzer wieder zurückgegeben. Ein „Nehmt Abschied Brüder“ wird noch gesungen.

13 Uhr: Die Raumgleiter sind wieder fit, wir treten den Heimweg an. Wir gleiten wieder durch unterschiedliche Welten und Quadranten. Im Nebel des Weltallwalds hat sich eine Gruppe der Pfadfinder abgesetzt, um das Transportraumschiff zu entladen. Um 14 Uhr sind wir wieder am Weltraumbahnhof Camerloher angekommen. Erschöpft aber glücklich und schon jetzt haben wir wieder Lust die unendlichen Weiten der Galaxien zu erforschen…

 

Kommentar hinterlassen:

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.