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Pfingstlager 2020 – Alles andere als normal

Pfingstlager 2020 – Alles andere als normal

Liebe Leserin, Lieber Leser,

Liebe*r Wölfling, Jungpfadfinder*in, Pfadfinder*in, Rover*in, Leiter*in, 

Liebe Eltern, Liebe Ehemaligen, 

Und jede*r der sich an unserer Stammesarbeit interessiert. 

Aufgrund der aktuellen Umstände kann unser Pfingstlager dieses Jahr leider nicht stattfinden. Um euch Allen und auch uns selbst trotzdem ein Stück Zeltlager nach Hause zu bringen, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und präsentieren euch nun ein Sammelsurium aus Geschichten eines Pfingstlagers, das rein aus unserer (Lager-)Erfahrung und Fantasie heraus entstanden ist. 

Viel Spaß beim Lesen und Gut Pfad 

Euer AK-Öffentlichkeitsarbeit 

Mittwoch 

Hektischer Tag für unsere Finanz-Feen. Haben alle Kinder den Lagerbeitrag mittlerweile überwiesen? Da müssen wir schnell nochmal beim e.V. nachfragen. Und wir müssen noch das Bargeld abholen – Mist, da müssen wir jetzt wieder in die Hauptfiliale. Und haben die Materialwärte das Geld für den LKW eigentlich schon? Hat jemand dem Küchenteam Bescheid gesagt, dass wir ja alle Rechnungen brauchen? Ahja, und dann müssen wir noch die Teilnehmerliste für den KJR erstellen und alles drucken. Hach, gut dass heute nichts wichtiges ist in der Uni…

Donnerstag 

18.00 LKW-Einladen 

Routiniert, als hätten sie es gelernt, koordinieren unsere beiden Materialwärte das durchaus komplizierte Beladen des LKW. Im Voraus haben sie sich Gedanken zur Zeltverteilung gemacht und alles Material hergerichtet, sodass alles nur noch in den LKW verladen werden muss. Dies geschieht in rekordverdächtiger Geschwindigkeit. Doch was ist das? Als das Beladen in die letzten Züge geht, fällt auf, dass eine Kiste im Keller fehlt! “WER HAT DIE GELBE STANGENKISTE EINGELADEN????” Schallt es quer über den Rindermarkt. „Oh, äh das war dann wohl ich“ kontert ein schüchterner Pfadi, der offenbar ohne konkrete Anweisung mit seinen Mitgrüpplingen eine Kiste eingeladen hatte. „Na super“ ächzen die Materialwärte, „die können wir jetzt von ganz unten wieder rausholen…“ 

“ Ah sorry dann bin ich wohl raus, muss noch packen…” Und so verabschiedet sich ein Leiter nach dem Anderen, bis nur noch die beiden Materialwärte im leergefegten Keller sitzen…

Liebe Leserin, Lieber Leser, 

Liebe*r Wölfling, Jungpfadfinder*in, Pfadfinder*in, Rover*in, Leiter*in, 

Liebe Eltern, Liebe Ehemaligen, 

Und jede*r der sich an unserer Stammesarbeit interessiert. 

Aufgrund der aktuellen Umstände kann unser Pfingstlager dieses Jahr leider nicht stattfinden. Um euch Allen und auch uns selbst trotzdem ein Stück Zeltlager nach Hause zu bringen, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und präsentieren euch nun ein Sammelsurium aus Geschichten eines Pfingstlagers, das rein aus unserer (Lager-)Erfahrung und Fantasie heraus entstanden ist. 

Viel Spaß beim Lesen und Gut Pfad 

Euer AK-Öffentlichkeitsarbeit

Freitag 

15.00 Abfahrt 

Treffpunkt: Camerloher Parkplatz. Anweisung: Verkehrssicheres Fahrrad, Helm, Tagesrucksack mit Getränk 

Tatsache: Verpflegung für ein 10-köpfiges Team. Pro Kind. „Na egal“ witzelt eine Wölflingsleiterin, „dann hat die Küche wohl weniger zu tun“… 

Als auch der letzte der Gruppe eingetroffen ist, machen sich alle auf den Weg, in einer schier endlos scheinenden Kohorte in Richtung des Lagerplatzes zu pilgern. Krokodilstränen des Abschieds werden geweint, doch schon bevor die Eltern hinter der ersten Kurve verschwinden, sind diese längst vergessen.

17.00 Ankunft Lagerplatz

„NICHT NEBENEINANDER FAHREN“-„Oh man, die Kinder lernens echt nie“ flüstern sich zwei genervte Rover zu. „ZEFIX JETZ SCHAU NACH VORN HAB ICH GSAGT!“ Schöner könnten die Worte nicht sein, die die Materialwärte als erstes von der eintrudelnden Gruppe quer über den Platz hören. Entnervte Leiter versammeln sich am Lagerplatz, die Arme vom vielen Schieben der Kinder doppelt so lang, stöhnen sie “Nächstes Jahr kontrollieren wir die Räder wirklich in den Gruppenstunden davor…”

19.00 

Der Ruf an die Meute „ESSEEEEEEEEN“ ist noch nicht ganz verhallt, ehe die ersten Hände schon über das köstliche Brotzeit-Buffet fliegen. Verdient haben sie sich’s, schließlich steht ja schon fast alles. Naja, außer dem Küchenzelt halt, da fehlt wohl irgendwie ein Teil von der Mittelstange…

21.00 

„Hiermit eröffnen wir das diesjährige Pfingstlager“ Die magischen Worte, die unsere neue StaVine schon immer aussprechen wollte. Mit stolz geschwellter Brust steht sie vor dem versammelten Stamm und hisst das Banner an einem provisorischen Bannermast, den die Rover in einer Hau-Ruck-Aktion spontan noch aufgestellt haben. „Da kommt morgen schon noch ein neuer hin, keine Angst“ -na das wag ich aber zu bezweifeln…

23.00 

„Spiel mal was von STS“ „RAAAAAAAUBRITTER“ und „SEITE 147“ schallt es quer über den Platz. Doch auch davon lassen sich die tapferen Gitarreros nicht beirren „ey psst, lass mal einfach nochmal das Waldfest spielen“ flüstert ein berüchtigter Ex-StaVo, dessen Vorschlag ohne Widersprüche angenommen wird. Nicht allzu lange Zeit später hört man noch den ein oder anderen im Schlaf murmeln „eine Meute trifft sich heute…“ 

Liebe Leserin, Lieber Leser, 

Liebe*r Wölfling, Jungpfadfinder*in, Pfadfinder*in, Rover*in, Leiter*in, 

Liebe Eltern, Liebe Ehemaligen, 

Und jede*r der sich an unserer Stammesarbeit interessiert. 

Aufgrund der aktuellen Umstände kann unser Pfingstlager dieses Jahr leider nicht stattfinden. Um euch Allen und auch uns selbst trotzdem ein Stück Zeltlager nach Hause zu bringen, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und präsentieren euch nun ein Sammelsurium aus Geschichten eines Pfingstlagers, das rein aus unserer (Lager-)Erfahrung und Fantasie heraus entstanden ist. 

Viel Spaß beim Lesen und Gut Pfad 

Euer AK-Öffentlichkeitsarbeit

Samstag 

6.00 

Der Morgentau liegt ruhig über den Zelten, in denen der ganze Stamm friedlich vor sich hinschlummert. Nur einer scheint schon wach zu sein. Ein Blau-weiß gestreifter Seidenschlafanzug huscht über den Platz und verschwindet kurz darauf in der Küche. Seltsame Kreaturen laufen hier umher…

8.00 

“MORGENLOB” wird es laut über den Platz gerufen. Die letzten verschlafenen Rover taumeln in Richtung Morgenkreis, während motivierte und aufgedrehte Wölflinge das Morgenlob aufbauen. Nach einer kurzen Runde “Drachen und Prinzessinnen” ist dann auch jeder wach genug, um den Ansagen der StaVos, Materialwärte, Finanzfeen, Programm-AKlern und Sonstigen (mehr oder weniger) aufmerksam zuzuhören. Kaum ist die letzte Information verlautet worden, stürmen die ersten hungrigen Pfadfinder eilig zur Essensausgabe. Nicht, dass am Ende keine Bionella mehr übrig ist!

10.00 

Während sich die Wölflingsleiter entspannt zurücklehnen und mit Argusaugen beobachten, wie ihre Kinder Pläne für waghalsige Mülleimer- und Infotafelkonstruktionen schmieden, rinnt den Pfadileitern der Schweiß von der Stirn. Duschen sollen es bei ihnen werden und natürlich nicht so ein Glump wie sonst immer, sondern Lagerduschen Deluxe, am besten mit Saunafunktion. Vom Wald sieht man das verzweifelte Kopfschütteln der Jupfileiter, die Leiterinnen freuen sich indes heimlich, dass sie diese Pissrinne nie benutzen müssen, sondern feste Dixis haben

12.00 

“Was gibt’s zu essen?” – “Heißen Reis mit Scheiß und wenn jetzt nochmal einer fragt, gibt’s nur Salat” hört man es da aus dem Küchenzelt. Leiter X motiviert daraufhin so viele Wölflinge wie möglich, die Küche weiter zu befragen – Reisfleisch ist halt einfach so gar nicht seins, leider ohne Erfolg. Allen anderen schmeckt das Essen ausgezeichnet! An der Duschfront herrscht indes Chaos: Eine Dusche bräuchten jetzt schön langsam alle, aber die Deluxe-Version ähnelt noch einem Mikado Haufen. Nach dem Mittagessen soll es weitergehen…

14.00 

Die Laune sinkt, der weibliche Teil der Leiterrunde erkundigt sich penetrant nach dem Baufortschritt. Der Mikado Haufen ist mittlerweile ein Mikado Haufen in zwei Metern Höhe. Mit Duschen hat das allerdings wenig zu tun. Die Jupfileiter studieren ausführlich die Lagerlektüre und sind verwundert, welche Stars es mittlerweile so gibt. Bei den Wölflingsleitern kommt Bewegung ins Spiel – das Zelt krabbelt! Jaja, wer nicht hören will und dauernd Kekse im Zelt isst, hat halt jetzt den Salat – oder die Ameisenplage. Da hilft alles nix, das Zelt wird geräumt (wie kann man in nicht mal 24 Stunden so ein Chaos anrichten?????) und ein paar Meter weiter erneut aufgebaut. Schweißtreibende Angelegenheit, jetzt wäre eine kalte Dusche toll.

16.00 

Spielezeit! Nachdem alle Lagerbauten fertiggestellt wurden (die Duschen seien hier mal außen vorgenommen), treffen sich die Kinder und Leiter und wollen eine große Runde British Bulldog spielen. Das Küchenteam beäugt das Geschehen aus sicherer Entfernung und holt sicherheitshalber schon mal die Erste Hilfe Kiste. Aber keine Panik, die Kinder haben große Freude und fordern eine Runde nach der anderen. Auf Seiten der Leiterrunde wurden folgende Verluste vermerkt: Ein T-Shirt gerissen, eine Schramme am Ellenbogen und ein Luftproblem. Dass die aber auch immer so übertreiben müssen. Die Gegenseite hat – mal wieder – keine Opfer im Feld gelassen. Wie machen die das nur jedes Mal…? 

Aber hey, wenn der Mikado Haufen weiter so wächst, können wir bestimmt alle bald duschen. Auf einer Palette. Mit Gießkanne. Ohne Umkleidebereich. Naja Deluxe machen wir dann halt nächstes Jahr – Hauptsache Wasser!

18.00 

“Duuuuu wieso kucken die so bescheuert aus?” fragt der Wölfling. Fragezeichen auf der Stirn der Leiterin. Ein Blick Richtung Dusche erklärt einiges. Dort stehen zwei Leiter, männlich, in Schwimmflügeln und mit Schwimmbrille. Die Hitze fordert Opfer…. Aber wir können duschen. Wenn da nur nicht schon so eine lange Schlange wäre… 
Aus dem Küchenzelt vernehmen wir wohlriechende Düfte – es gibt Nudeln!

20.00 

Lagerfeuerabend. Wir werden mutiger, neben den Standard-Liedern versuchen wir uns auch an Liedern, von denen niemand so ganz genau weiß, wie sie den Weg in unser Liederbuch gefunden haben. Aber hört sich doch ganz gut an, könnten wir öfter mal singen.

22.00 

Die Wölflinge gehen ins Bett. Dabei fließen erste Tränen, das eigene Bett und ein Gute-Nacht-Bussi von der Mama wären nach so einem spannenden Tag einfach schön. Aber schon eine Gute-Nacht-Geschichte später schläft das ganze Zelt… 

“Zefix nicht so laut!” Schreit es da am Lagerfeuer, “die Wölflinge schlafen doch schon!” Gut, dann singen wir jetzt leise, aber dafür Englisch. Das verstehen jetzt immerhin alle. 

24.00 

„ÜÜÜÜÜBERFALLLL“ Hektik bricht aus. Alles wird stehen und liegen gelassen. Die Tasse fliegt in die eine, die Gitarre in die andere Richtung, das Liederbuch landet im Feuer. Egal. Hauptsache ich bekomm den Überfaller als erstes! 

Doch dann: nichts 

Alle stehen um den Bannermast und schauen ein wenig verwirrt. War doch nichts? Dabei hat man aus dem Wald doch ganz klar was gehört? Verwunderung macht sich in der Leiterrunde breit. Doch plötzlich bricht es aus dem Wald. 5 schwarz gekleidete Kreaturen, gefolgt von einem Rudel Wölflinge. 

Doch der Trubel währt nur kurz, ehe sich die gesamte Leiterrunde auf die 5 Angreifer stürzt und in einem riesen Knäuel über die Wiese rollt. Eine Mischung aus Kampf und schneller Aufgabe, gefolgt von riesiger Freude, als die Unbekannten identifiziert werden. Ehemalige, die den Lagerplatz noch aus ihrer Zeit kennen. Harmlos also…

Liebe Leserin, Lieber Leser, 

Liebe*r Wölfling, Jungpfadfinder*in, Pfadfinder*in, Rover*in, Leiter*in, 

Liebe Eltern, Liebe Ehemaligen, 

Und jede*r der sich an unserer Stammesarbeit interessiert. 

Aufgrund der aktuellen Umstände kann unser Pfingstlager dieses Jahr leider nicht stattfinden. Um euch Allen und auch uns selbst trotzdem ein Stück Zeltlager nach Hause zu bringen, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und präsentieren euch nun ein Sammelsurium aus Geschichten eines Pfingstlagers, das rein aus unserer (Lager-)Erfahrung und Fantasie heraus entstanden ist. 

Viel Spaß beim Lesen und Gut Pfad 

Euer AK-Öffentlichkeitsarbeit 

Sonntag 

8.00 

“MORGENLOB” “Boah, was für eine Nacht, ich will einfach nur schlafen” flucht es aus dem Rover Zelt. Aber es gibt kein Erbarmen. Der Programm-AK stellt den heutigen Tagesablauf vor: vormittags Gottesdienst, nachmittags Lagerspiel. Der Run aufs Frühstück ist nicht mehr ganz so groß – scheint sich herumgesprochen zu haben, dass es wirklich genug für alle gibt – sogar Bionella. 

10.00 

“Antizyklisch duschen” lautet das Zauberwort einiger Leiterinnen. So versuchen sie die langen Schlangen zu umgehen – mit Erfolg. Während sich alle anderen ihren Workshops widmen stapfen ein paar weibliche Leitungskreaturen in einer laufstegtauglichen Kombination aus Bikini, Handtuch, Dutt und Gummistiefeln vollbepackt mit sämtlichen Shampoos und Pflegeduschen in Richtung der Duschen. Gefolgt von ein paar fleißigen Wölflingen, die ihren Leiterinnen die Kanister mit perfekt temperiertem Wasser hinterhertragen. 

Drei Jupfis versuchen, sich vor den Workshops zu drücken, indem sie sich mehr schlecht als recht hinter einer Kohte verstecken und versuchen, Blackstories zu knacken. 

Die Pfadijungs der Gruppe, die am Morgen Küchendienst hatte, veranstalten ein Wettrennen mit den vollen Kanistern, die sie gerade zur Küche bringen und versuchen die Mädels zu beeindrucken, indem sie zwei Kanister in einer Hand tragen, was überhaupt nicht gut geht. 

Währenddessen veranstalten zwei Leiter und zwei Roverinnen eine Wasserschlacht mit ihren Flaschen, bis der eine Leiter lachend in einer von ihm selbst erzeugten Pfütze ausrutscht.

12.00 

Das Lagerfeuer ist entfacht und daneben steht ein Altar, der liebevoll aus einem Biertisch mit einem darüber ausgebreiteten Banner konstruiert ist. Kunstvoll wurde er mit Girlanden aus Wiesenblumen geschmückt, davor wurde ein aus Stöcken aus dem Wald gezimmertes Kreuz aufgestellt. 

Alle Teilnehmer sitzen um das Lagerfeuer und warten darauf, dass der Kurat, der hinter dem Altar steht, mit seiner Pfadfinder-Pfingstpredigt beginnt. 

14.00 

Nachdem sich der ganze Stamm die Bäuche mit Kartoffeln und viel Kräuter-Quark vollgeschlagen hat, versammeln sich alle wie beim Morgenlob in einem großen Kreis um den Bannermasten. “Meine lieben Leute!”, ruft ein verkleideter Leiter, während er einen Schritt in die Mitte macht. In der Hand hält er etwas, das eine Lanze oder ein Speer sein könnte, das Lagerspiel scheint uns dieses Jahr wohl wieder ins Mittelalter zu führen. 

Es werden Gruppen gebildet und diese haben zu aller erst die Aufgabe, sich einen Gruppennamen und einen Kampfschrei auszudenken. 

Danach verteilen sich alle im Wald, bauen kleine Lager und luchsen sich durch Schere-Stein-Papier-Matches Sisalschnüre ab, welche die Währung in dem Spiel darstellen. Damit kann man sich dann bei der Spielleitung weitere Materialien für die Lager kaufen. Es gibt sogar Specials, wie zum Beispiel Wiesen-Blumen. 

16.00 

“Hey. Gib mir jetzt sofort das Sisal, ich hab gewonnen, das ist blöd!”, ein Jupfi baut sich entrüstet vor einem Pfadi auf, der schließlich kapituliert und ihm das Sisal vor die Füße wirft, bevor er panisch die Flucht ergreift. Er hat einen Leiter hinter einem Baum hervorluren gesehen und kann es jetzt eigentlich nicht verantworten, noch mehr Sisal-Stücke zu verlieren. Bis jetzt hat er seiner Gruppe schließlich noch kein einziges eingebracht… 

Überall sieht man Kinder Tannenzapfen und Stöckchen sammeln. Was die wohl damit vorhaben…? 

Am Ende wird die Spielleitung in ihrer jetzigen Funktion als Jury durch den Wald geführt und macht sich Notizen, was sie von jedem Lager hält. 

Zur Siegerehrung versammeln sich alle Gruppen wieder in einem großen Kreis. 

“Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, einige von euch haben sich beinahe selbst übertroffen!”, alle Teilnehmer hängen der Spielleitung gebannt an den Lippen, ein übermütiger Rover sagt laut genug, dass es alle hören: ”Jaaa, aber unseres war definitiv am schönsten” und stimmt den Schlachtruf der Gruppe an. Nach dieser kleinen Unruhe wird endlich der Sieger gekürt, eine Box Gummibärchen wird im Kreis gereicht, die Sieger dürfen sich zwei nehmen. 

18.00 

Abendessenszeit. Der hungrige Stamm versammelt sich in der Schlange und jeder wartet artig, bis er an der Reihe ist. Ein Leiter mustert verwundert den Teller des vor ihm stehenden Wölflings. “Sind das noch die Reste von heut Mittag?” fragt er, mit dem mulmigen Gefühl, dass sich auf dem Teller auch noch Spuren des Vortages befinden. “Neee, ich hab den ausgewaschen” säuselt der Wö mit großen Augen, verschwindet aber anschließend wortlos in Richtung der Wasserstelle…

20.00 

“Das Feuer soll doch seit 19.00 brennen, was dauert denn da so lange?” Die abenteuerliche Konstruktion aus einer Grube, einem alten Grillrost und einer Fahrradpumpe, die während eines Workshops entstanden ist sieht alles andere als vertrauenerweckend aus. “Glaub mir, wenn das brennt wird das MEGA!” MEGA sind wohl auch die 4 Ster Paletten Holz, die quer über die Wiese verteilt liegen und in dieser Nacht noch verheizt werden müssen. Das wird eine Gaudi…

22.00 

Die Kleinsten sind jetzt in ihren Zelten und schlafen schon fast. Da wünscht sich ein Jupfi das “Schlaflied”. Da ja nur noch Ältere da sind wird dem Vorschlag stattgegeben. Also wird das Lied begonnen. Doch schon nach kurzer Zeit kommt eine kleine Gruppe verschlafener Wölflinge aus ihrem Zelt. “Wir können nicht schlafen, das ist gruselig” Die Wölflingsleiter springen sofort auf und versuchen ihre Grüpplinge zu beruhigen. Am Lagerfeuer sind alle betroffen. Das wollten sie alle nicht. Als alle Wölflinge wieder ruhig sind wird weitergespielt, natürlich nur noch harmlose Lieder… 

Liebe Leserin, Lieber Leser, 

Liebe*r Wölfling, Jungpfadfinder*in, Pfadfinder*in, Rover*in, Leiter*in, 

Liebe Eltern, Liebe Ehemaligen, 

Und jede*r der sich an unserer Stammesarbeit interessiert. 

Aufgrund der aktuellen Umstände kann unser Pfingstlager dieses Jahr leider nicht stattfinden. Um euch Allen und auch uns selbst trotzdem ein Stück Zeltlager nach Hause zu bringen, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und präsentieren euch nun ein Sammelsurium aus Geschichten eines Pfingstlagers, das rein aus unserer (Lager-)Erfahrung und Fantasie heraus entstanden ist. 

Viel Spaß beim Lesen und Gut Pfad 

Euer AK-Öffentlichkeitsarbeit 

Montag 

8.00 

“MORGENLOB!” ruft es ein letztes Mal über den Lagerplatz. Die Materialwärte freuen sich über das sonnige Wetter, als sie der Runde ihre Pläne für den Abbau erklären. Dieser wird wie üblich in Posten aufgeteilt. Nachdem die Zuständigkeiten für die Posten geklärt sind, geht es auf zum Frühstück. Man braucht schließlich genug Energie für den Abbau. 

10.00 

Der Abbau schreitet recht zügig voran, auch wenn man ab und zu mal Jupfis und Pfadis findet, die sich drücken wollen. Aber die kriegen dann schon schnell genug eine Beschäftigung zugeteilt. Arbeit gibt es schließlich mehr als genug. Das Küchenteam läuft die Stationen ab und verteilt Äpfel und Bananen an die fleißigen Teilnehmer. So eine erfrischende Köstlichkeit zwischendurch hebt die allgemeine Stimmung deutlich. 

13.00 

Als endlich das letzte Material im LKW verräumt ist, gibt es zur Belohnung eine kulinarische Delikatesse: Hotdogs. Gut das klingt jetzt vielleicht recht langweilig, aber schmecken tut es nach so harter Arbeit auf jeden Fall allen. Auch wenn bei vielen die Hälfte danebenfällt, weil sie vor lauter Hunger viel zu viel in ihre Hotdog Semmel gepackt haben. Aber wenn man sich geschickt genug anstellt, fällt das meiste hoffentlich nur ins Gras und nicht auf die Kluft. 

15.00 

Mit gemischten Gefühlen begibt man sich auf die Heimreise. Einerseits freut man sich natürlich, die Eltern, Geschwister und Freunde wieder zu sehen, andererseits hat das Lager ja doch auch sehr viel Spaß gemacht. Es wird viel erzählt vom Erlebten, und bei Vielen beginnt schon die Vorfreude aufs nächste Lager. 

In Freising angekommen, warten schon die Eltern auf dem Camerloher-Parkplatz. Einige Wölflinge können es kaum erwarten, ihren Eltern endlich von ihrem ersten Lager zu erzählen, aber auch in anderen Stufen gibt es viel zu erzählen. Die Meute beginnt sich langsam aufzulösen. Aber für die Leiterrunde geht die Arbeit noch weiter – der LKW muss noch ausgeladen werden. Wie gut, dass die Pfadistufe helfend zur Seite steht. 

17.00 Ausladen des LKW am Georgshaus 

Während die Materialwärte sich um das ordnungsgemäße Einräumen des Kellers kümmern, was nicht immer einfach ist, denn alle wollen “nur schnell” alles unten rein räumen, überschlagen unsere Finanzfeen schon mal grob das Lager, hat alles hingehauen, haben wir noch Kosten, die die nächsten Tage erst bezahlt werden müssen? Doch dann geht es für alle erstmal nach Hause – eine warme Dusche nehmen—man munkelt der ein oder andere Leiter sei da schon mal eingeschlafen. 

Ausblick 

Während alle Kinder und die meisten Leiter schon längst wieder ihrem Alltag nachgehen, fängt für die Finanz-Feen die Arbeit erst an: Wir müssen das Zeltlager abrechnen. Also alle Rechnungen einsammeln und checken, in die Listen eintragen, Ausgaben und Einnahmen abgleichen, Zuschussanträge ausfüllen und dem e.V. berichten. Die Materialwärte helfen fleißig mit und füllen die Verschleißteile wie Lampen Öl nochmal nach, damit wir wieder gut gerüstet sind fürs nächste Lager. 

Apropos nächstes Lager: Wir müssen noch den Teilnehmerbeitrag fürs Sommerlager kalkulieren, damit die Anmeldung endlich raus kann…

Liebe Leserin, Lieber Leser,  

Liebe*r Wölfling, Jungpfadfinder*in, Pfadfinder*in, Rover*in, Leiter*in, 

Liebe Eltern, Liebe Ehemaligen, 

Und jede*r der sich an unserer Stammesarbeit interessiert. 

Aufgrund der aktuellen Umstände kann unser Pfingstlager dieses Jahr leider nicht stattfinden. Um euch Allen und auch uns selbst trotzdem ein Stück Zeltlager nach Hause zu bringen, haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und präsentieren euch nun ein Sammelsurium aus Geschichten eines Pfingstlagers, das rein aus unserer (Lager-)Erfahrung und Fantasie heraus entstanden ist. 

Viel Spaß beim Lesen und Gut Pfad 

Euer AK-Öffentlichkeitsarbeit 

 

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