Sommerlager 2018 – Slowenien

Erschienen am 29. Juli 2018 in Aktionen

Leiterrunde

 

Auch dieses Jahr ist es wieder soweit: wir sind auf dem Sommerlager!

Und dieses Jahr haben wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht: jeden Tag wird es ein Update über den Vortag geben, der immer von einer anderen Gruppe verfasst wird.

Samstag – Abreisetag

Die letzten Berge und klaren Flüsse ziehen an uns vorbei. Wir sitzen in 2 Reisebussen und sind auf dem Heimweg. Für die einen “endlich”! Andere wären gerne noch ein bisschen länger im Nationalpark um den Bohinj-See geblieben. Wir haben viel erlebt, von der Wanderung zu einem Wasserfall übers Bootfahren hin zum (fast) täglichen Badespaß am See oder Fluss. Nachdem der Abbau innerhalb von 2,5 Stunden gut über die Bühne gegangen ist und alles Gepäck im Sprinter und den Bussen verstaut ist, genießen wir jetzt die gemütlichen Bus-Sitze und erholen uns auf dem Weg zurück nach Freising von den trotz viel Spaß doch auch anstrengenden Tagen auf dem SoLa 2018

Die Leiterrunde

Freitag

Nachdem wir um halb acht mehr oder weniger zärtlich von den Wö 1 geweckt wurden, erkannten wir (spätestens als wir mental zurechnungsfähig waren), dass dieser Tag schön und entspannt werden würde (dies wird sich später noch bestätigen). Nun gut … wir wurden aufgeweckt und lagen noch faul in den Schlafsä…
Oh, Verzeihung! Ich muss wohl versehentlich eingenickt sein! Wie gut, dass die Kleinen aus voller Brust zum Morgenlob „appellierten“. Also schnell die Hose anziehen und in den halb-angezogenen Schuhen in den Kreis humpeln, wo bereits der restliche Stamm ungeduldig wartet. „Guten Morgen!“ schrie einer der Wölflinge, worauf der halbe Stamm mit „Jaja Morgen“ antwortete. Fazit: niemand hat wirklich ausgeschlafen. Um das zu ändern und immerhin ein BISSCHEN Frische in die Runde zu bringen spielten wir alle zusammen noch das Spiel „Popcorn“. Darauf folgte das lang ersehnte Frühstück mit Semmeln und Müsli. Jetzt, da alle fertig waren, wird die obige Anspielung auf einen ruhigen Tag klar ersichtlich. Das Programm für heute war, dass es keines gab, woraufhin sich einige Gruppen zum nahegelegenen Fluss oder zum See begaben, während unsere Gruppe es sich unterm Sonnensegel bequem machte und sich strikt nach dem Tagesprogramm richtete… und nichts tat. Die einen lasen, die anderen schliefen, andere massierten oder frisierten die schlafenden und Lesenden. „Wenn wir das gewusst hätten,hätten wir gar nicht so früh aufstehen müssen „ meinte ein Jupfi, worauf alle (außer die Schlafenden) zustimmten. Die Entspannung währte für uns jedoch nicht lange, da wir für den Küchendienst eingeteilt waren. Zum Glück aller gab es Keyserschmarn (ehrenvolle Widmung an unseren StaVo Dominik Keyser)
Zum Glück aller, außer uns. Denn wir hatten die ehrenvolle Aufgabe, sage und schreibe schreibe über 90 Eier zu trennen. Nach rund 30Minuten kameradischer Gruppenarbeit waren wir fertig (Mit den Eiern!) und durften aufgrund der Hitze und feinmotorischer Störungen eine Pause einlegen, die wir uns redlich verdient hatten. 9l Milch, 23 Päckchen Vanillezucker und knappe 3kg Mehl später war das Werk vollendet. Und es ist uns gelungen. Die Nachfrage nach dem Keyserschmarn war so groß, dass einige von uns nur eine Portion abbekommen haben. Der Nachmittag verlief äquivalent zum Vormittag. Wir mussten jedoch noch eine Nummer für den bunten Abend einstudieren. Die Pfadistufe entschloss sich also für ein Slowenien-Quiz in Form von „1,2 oder 3“. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir damit noch mehr zu relaxen und unsere Kothen abzubauen. Als wir gegen 20 Uhr alle am Lagerfeuer zusammen kamen waren schon alle Stufen ein bisschen aufgeregt ob ihr vorbereiteter Sketch gut ankommen wird. Nach ein paar Liedern fühlten die Wölflinge dem Allgemeinwissen der Leiter auf den Grund („wie viel wiegt ein Fendt der 1000er Serie?“). Nachdem die Leiter sich hier als passable Schwarmintelligenz profilieren konnten, wurden von den Jupfis Traumpaare alla „Herzblatt“ oder auch DeutschePartnerSuchGesellschaft gesucht. Nach einer Mutprobe von den Rovern führten noch die Leiter den immer wieder lustigen Zahnputzsketch auf und anschließend ließ der ganze Stamm den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen.

Pfadi 4

Donnerstag 02.08.2018

Endlich ausschlafen! Und kein Morgenlob! Ab 9.00h bis um 11.00h gab’s Brunch mit Rührei, Bacon, Grießbrei und Nutellasemmeln, Joghurt und Äpfeln. Nachdem sich alle erfolgreich die Bäuche vollgeschlagen hatten, machten sich nach und nach alle Gruppen auf den Weg zum Fluss, bzw. zum See. An dem gegenüber liegenden Ufer des Sees waren Klippen zu denen die Rover und auch einige Pfadis hinschwammen um dort runter zu springen. Unsere Gruppe ist nach einem kurzen Zwischenstopp beim Mercator zurück zum Lagerplatz gegangen um zu duschen und bis zum Abendessen im Schatten zu sitzen und sich zu unterhalten. Als das Chili sin carne dann endlich fertig war, war jeder heilfroh und stärkte sich mit einer großen Portion oder zwei, um dann im Wald Holz holen zu gehen. Der sehr entspannte Tag endete indem unsere frisch gebackenen Rover ein Hellfire entfachten.
Pfadi 2c

 

Mittwoch

Heute machten sich die Gruppen auf den Weg auf eine eintägige Tour. Wir als Pfadi 1 begaben uns in eine Bergklammroute entlang eines Flusses. Wir starteten vom Lagerplatz aus und gingen zum Bohinj-See, unserem Badesee der letzten Tage. Dort verschafften wir uns erstmal einen Überblick über die Route. Dann gingen wir zu einem Parkplatz, von dem aus der offizielle Weg begann. Wir kraxelten den oben genannten Fluss entlang und staunten über den wunderschönen Wanderweg. Tiefe Abgründe, der kristallklare Fluss, viel Grün und sehr angenehmes Klima begleiteten uns fast die ganze Zeit. Unser Ziel war ein Wasserfall, zu dem wir gute 3 Stunden hingewandert sind und dort unsere Mittagspause verbrachten. Wir aßen Wurst, Käse und Semmeln. Danach machten wir uns wieder auf den Rückweg. An einer Hütte machten wir Rast und gönnten uns ein kühles Getränk. Anschließend wanderten wir weiter und machten eine weitere Pause am Bach und sprangen ins eiskalte Nass. Wir gingen wieder zurück zum Lagerplatz und ruhten uns aus. Danach starteten wir eine entspannte Lagerfeuersession. Nachdem die unspektakuläre Nachtwache sich dem Ende neigte, offenbarte sich das Highlight des Abends…
Rover XXVI

Dienstag ⛺

Nach einer ruhigen Nacht und einem stärkenden Frühstück begannen wir mit dem Lagerspiel. In diesem ging es um einen Kochwettbewerb, bei dem man sich die Zutaten für ein 3-Gänge-Menü an Stationen erarbeiten musste. Dort mussten wir z.Bsp. ein Feuer anzünden oder einen Hammer aus Naturmaterialien bauen und werfen, sodass er nicht kaputt geht. Außerdem mussten wir eine Küche bauen. Eine Jury bewertete das Essen nach Geschmack und Kreativität und auch die Küche. Den 1. Platz ergatterten die „Internationals“ und den 2. Platz belegten zwei Gruppen, nämlich die „Waschlappen“ und die „linken Händinnen & Hände“. Anschließend gingen wir alle zum nahegelegenen Fluss. Wir ließen uns mit der Strömung im Fluss treiben und verbrachten eine erholsame Stunde. Da nicht alle vom Mittagessen -Ist Salat wirklich ein Essen?- so begeistert waren, freuten sich (fast) alle umso mehr über das Abendessen. Am Lagerfeuer ließen wir den spannenden Tag gemütlich ausklingen.
Jupfi II & Jupfi IV

Montag:

Die Hälfte der Gruppe hatte eine chillige Nachtwache von 1-3.
Nach dem Frühstück  (ohne Wurst!) sind wir zum See gegangen. Dort sind wir zuerst alle zusammen ins Wasser gegangen und haben dann relaxed.
Plötzlich kam ein Donner. Deshalb mussten wir aus dem Wasser raus. Nach langem ersehnten Wünschen kam endlich die Küche mit Mittagessen.
Nach dem Essen (es gab wieder mal Semmeln) sind einige von uns zu den Klippen rüber geschwommen. Dort sind wir fett in’s Water gejumped. Die anderen haben am Strand gegchillt, sind geschwommen und haben Karten gespielt. Als es dann Kalt geworden ist, sind wir, so gegen 16 Uhr, zurück gegangen.  Auf dem Rückweg gab es für jeden zwei Gummibärchen und Kekse.  Bis zum Abendessen haben sich die meisten noch geduscht.  Zum Essen gab es Kartoffelsuppe mit Semmeln. Außerdem kam am Nachmittag Verstärkung  (Bene). In der Nacht hatte die andere Hälfte von uns von 5-7 Nachtwache.

Jupfi I

  

Sonntag:

Heute war ein schöner Tag… (Warum machen wir das eigentlich? Damit wir einen Chronikeintrag haben!)
Wir haben den Infostand gebaut. (Wie lange dauert es noch Domi?) Wir haben Fußball gespielt. Danach sind wir zum See gegangen. Es war ein schön. Anschließend sind wir geschwommen. Dann haben J. und V. Einen Schulterkampf gemacht (S. (Rover, Anm.d.Red.) schaut aus wie eine, die schon Leiter ist). Danach haben wir Fische gejagt. Wir sind Fischen hinterher gerannt. (Gerannt klingt besser als gejagt, wir töten sie ja nicht.) J. Hat einen Fisch berührt. (Wir machen den lustigsten Antrag der Welt! – Was wollt ihr denn beantragen?)
Dann sind wir eine Abkürzung durch den Wald gegangen. Das war sehr steil. (Kennt ihr Pronomen? – Hä?, Po ist doch ein Nomen)
Danach gab es Essen. Anschließend hatten wir Freizeit. Um 20:00 Uhr hatten wir Gottesdienst im Liegen. Zum Beten sind wir aufgestanden. Dann haben wir uns Kreuze auf die Hände gemalt mit Öl. (Es war die Segnung – Ach!), wir haben viele Lieder am Lagerfeuer gesungen. Abschließend hatten wir Nachtwache von 23:00-01:00 Uhr in der Nacht. Dann haben wir diesen Brief geschrieben und jetzt gehen wir ins Bett. Wir waren vom Tag so fertig, dass wir fast alle eingeschlafen sind.
Liebe Grüße
Wölflinge III

(Anmerkung der Leiterin S.: Dieser Eintrag wurde um 00:30 verfasst)

Hier kommt der erste Bericht von den Wö I:

Samstag

Heute um 4:00 Uhr fuhr der Bus nach Slowenien los. Die Fahrt dauerte mit zwei Pausen 9 Stunden. Die Pfadis waren mit den Wölflingen in einem Bus und die Jupfis mit den Rovern. Für uns war die Fahrt lange, langweilig und ein bisschen lustig wegen den Pfadis. Einer musste sich im Bus übergeben. Als wir angekommen waren mussten wir erstmal die Zelte aufbauen. Danach gab’s Essen und zwar: Nudeln mit Tomatensoße, Salat und Käse. Dann war die Lagereröffnung. Anschließend waren wir Zähneputzen und dann fielen wir alle müde ins Bett.

Wö I

 

 

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